Welcher Stresstyp sind Sie? | Burnout Prävention

Dauerstress, d.h. ständige Anspannung ohne Entspannung, verbunden mit gutem Schlaf macht krank und kann letztendlich zum Burn-out führen. In diesem Zustand wehrt sich der Körper mit unterschiedlichen Symptomen wie:
• Müdigkeit
• ständige Nacken-und Rückenschmerzen
• Kopfschmerzen und Schlafproblemen.
Je nach Stresstyp und der individuellen Belastungs- und Verarbeitungsfähigkeit reagiert der Körper unterschiedlich. Testen Sie welcher Stresstyp Sie sind. Entsprechend können Sie Strategien entwickeln, um der Stressfalle zu entgehen und im Stressmanagement in der Stretch-Zone zu bleiben.

Fragen:
Wie reagieren Sie auf Zeitdruck?
A Ich organisieren entsprechend schnell um und habe alles unter Kontrolle. Dabei fühle ich mich oft von Kollegen/Freunden im Stich gelassen, die nicht hundertprozentigen Einsatz bringen, und schimpfe auch mal laut.
B Hecktisch bis panisch.
C Ich bin genervt, versuche aber, ruhig zu bleiben und lasse mir nichts anmerken, wie sehr mich das belastet. Weniger wichtige Dinge bleiben schon mal hängen.

Wie schätzen andere Sie vermutlich ein?
A Als verlässlicher, aber auch kritischer Freund und Kollegen.
B Als guten Kollegen und warmherzigen Freund.
C Als Fels in der Brandung.

Streiten Sie sich oft mit Kollegen, Vorgesetzten oder Ihrem Partner?
A Ja, ich gehe keiner Diskussion und Auseinandersetzung aus dem Weg. Lieber Dinge klären, als unter den Teppich wischen.
B Nein, mit diplomatischen Geschick räume ich die meisten Unstimmigkeiten aus.
C Selten. Eigentlich haben wir keine Probleme.

Leiden Sie unter körperlichen Beschwerden?
A Eigentlich nicht. Ich fühle mich fit.
B Ja, vorwiegend Magenprobleme.
C Ja, Kopfschmerzen und Verspannungen. Gelegentlich auch Allergien und Infektionen.

Leiden Sie unter (Ein-) Schlafstörungen?
A Ja, fast jede Nacht.
B Gelegentlich – besonders, wenn am Tag viel los war.
C Nur, wenn mich Probleme plagen.

Treiben Sie Sport oder bewegen Sie sich draussen?
A Ich jogge 1-2 mal die Woche.
B Dazu raffe ich mich nur sporadisch auf.
C Nein – weiss einfach nicht wann, habe keine Zeit.

Wie wichtig ist Ihnen Freie Zeit?
A Sehr wichtig, die nehme ich mir regelmässig.
B Ich langweile mich oft.
C Schon wichtig. Aber Ueberstunden gehen vor.

Auswertung:
Ueberwiegend Antwort A: Der Perfektionist
Sie haben gern alles unter Kontrolle und stehen unter Dauerbeschuss der Stresshormone Adrenalin und Cortisol. Vollen Einsatz erwarten Sie nicht nur von sich selbst, sondern auch von allen anderen. Das Problem: Ihnen fällt es schwer, auch mal zuzugeben, dass Ihnen etwas zu viel wird. Ersatzweise gehen Sie bei Nichtigkeiten schnell in die Luft. Perfektionisten erwarten natürlich auch, dass Ihr Körper funktioniert – Sie instrumentalisieren Ihren Körper im Dienst der Leistungserfüllung – und nehmen Beschwerden wie: Magenprobleme, Sodbrennen, Bluthochdruck – in Kauf und nicht ernst. Perfektionisten haben auch ein erhöhtes Risiko für Infarkte und Schlaganfälle. Was Ihnen hilft: Atemübungen, Meditation, Neuroimagination, Schwimmen, Wandern, eine vollkornreiche Ernährung, wenig Zucker und tierisches Eiweiss. Und das Bewusstsein, dass niemand – auch Sie nicht, perfekt sein müssen. Aendern Sie Ihren Glaubenssatz.

Ueberwiegend Antwort B: Der Aktionist
Es ist viel zu tun, also meinen Sie, mindestens 3 Aufgaben gleichzeitig und möglichst schnell erledigen zu müssen. Das Problem: Das funktioniert nicht lange. Wichtige Termine werden vergessen und Arbeiten doppelt oder gar nicht gemacht. Bei panischen Aktionismus und operativer Hektik steigt der Blutdruck, und das Gehirn ist schnell überfordert. Dem Aktionisten fällt es schwer, einfach mal ruhig zu bleiben. Hektik ist sein zweiter Vorname. Häufig ist er körperlich schlank und hat Probleme mit der Schilddrüse und Magen-Darm-Beschwerden. Was Ihnen hilft: Yoga, Pilates, Autogenes Training und Sportarten wie Joggen. Das alles trägt zur Gelassenheit bei. Beim Essen viel Vollwertkost, Obst und Gemüse. Schlafen zu regelmässigen Zeiten.

Ueberwiegend Antwort C: Der Beherrschte
Sie erledigen Ihre Arbeit ruhig und korrekt bis zum Schluss. Ihre Gelassenheit wird von anderen oft bewundert. Auch wenn es innerlich vielleicht in Ihnen brodelt. Aber das machen Sie lieber mcih sich ab, als es offen anzusprechen. Unterdrückte Emotionen führen oft zu Verspannungen. Der Beherrschte wird dann von Albträumen, Tinnitus, Rücken- und Kopfschmerzen heimgesucht. Eine Suchtgefährdung ist bei dem Beherrschten tendenziell grösser als bei anderen. Was Ihnen hilft: ein stabiler Freundeskreis, Konfliktbewältigungs-Strategien entwickeln im Coaching und ausgewogene Ernährung. Und ganz ohne Sport geht es auch nicht: Zum Abbau der Verspannungen und zur Reduzierung der Stresshormone können Ausdauersport und Yoga beitragen.

Mein Coaching, mit Neuroimagination oder Hypnose hilft Ihnen, Ihr Stressmanagement so zu verbessern, dass Sie die optimale Leistung erbringen, Fokus und Konzentration nicht verlieren und in der Stretch-Zone bleiben. Siehe auch Video on YouTube zu Stressbiologie: https://www.youtube.com/watch?v=UFPNdVyl4RY

1.Informationen zu Job und Karriere finden Sie hier: www.job-und-karriere.ch
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und ein verbleiben in der Stretch-Zone im Stressmanagement.